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Atemschutzmaske und Bart

Atemschutzmaske und Bart – worauf ist zu achten?

Die Schutzfunktion von Atemschutzmaske und Bart ist bei Bartträgern nicht gewährleistet, weil sich die Männer mit Bart nicht effektiv genug mit der Hilfe von Atemschutzmasken schützen können. Die allgemeine Vorgabe lautet für Bartträger, dass das Barthaar unter die Atemschutzmaske passen muss. Sehr problematisch wird dies bei Vollbärten.

Unterschiedliche Bewertungen
Ein Problem, das auf die Männer mit Bart oder mit rasiertem Bart zukommt, ist vor allem, dass es zu Undichtigkeiten im Bereich der Naht der Maske kommen kann. Aus diesem Grund gibt es Undichtigkeiten. Die Gefahr von einer Infektion kann sich dadurch erhöhen. Eine Schwachstelle ist beim Tragen von einer Atemschutzmaske und Bart natürlich auch der Drei-Tage-Bart.

Das Problem mit den Undichtigkeiten ist im Übrigen nicht neu. Viele müssen aufgrund des Arbeitsschutzes eine Maske tragen. Obliegt es nicht dem Gruppenleiter das unterschiedliche Bartwuchsniveau seiner Arbeitscrew zu beurteilen.

Der Atemschutzmaske und Bart bei Bartträgern
Gesetzliche Definitionen beim Arbeitsschutz gibt es allerdings. Und zwar die in der GUV 112-190 enthaltene Unfallverhütungsverordnung zur Verwendung des Atemschutzes in Kapitel 3.1.5.3 – genauer gesagt im Kapitel „Ergonomie und individuelle Anpassung“. Diese Vorschrift sieht vor, dass die Atemschutzmaske einen festen Sitz haben muss. In der Verordnung 112-190 heißt es konkret:

„Personen mit Bärten oder Koteletten im Bereich der Voll- und Halbmaskenversiegelungslinien und der Filterung der Atemverbindungen nicht zum Tragen dieser Atemverbindungen geeignet sind. Dies gilt auch für Personen, die beispielsweise aufgrund der Kopfform oder tiefer Narben keine ausreichende Maskendichtung erreichen können.“

Daraus geht hervor, dass wenn du eine Atemschutzmaske trägst, du keine Haare im Bereich der Dichtungskontur der Maske haben darfst. Ebenfalls untersagt sind lange Koteletten und ein Drei-Tage-Bart.

Dass eine Atemschutzmaske und Bart keinen optimalen Schutz bietet, haben auch Untersuchungen ergeben. In deren Rahmen wurden folgende Probleme festgestellt, mit denen Bartträger konfrontiert werden, wenn sie eine Atemschutzmaske aufsetzen:

Probleme können zum Beispiel beim Tragen von Druckluft-Atemgeräten mit normalem Druck. Denn in diesem Fall muss Umgebungsluft eingeatmet werden. Das Einatmen geschieht über ein Vakuum, das in der Vollmaske erzeugt wird. Die Atemluft strömt dann entlang der Dichtlippe aus. Und mit Vollbart oder auch einem Drei-Tage-Bart kann das sehr schwer werden bzw. ist das unmöglich, da die Maske einfach nicht dicht genug auf der Haut sitzt.

Die Ergebnisse von diesen Untersuchungen können auch auf die Verwendung von Vollmasken übertragen werden, wie auch auf das Tragen von Partikelfilter-Halbmasken. Die Barthaare führen dann zu sehr großen Undichtigkeiten.

Dicht auf der Haut
Wenn du eine Atemschutzmaske trägst, dann musst du auf jeden Fall dafür sorgen, dass eine absolute Abdichtung zwischen der Maske und der Gesichtshaut besteht. Wenn du dich trotzdem für einen Bart entscheidest, musst du eine Maske aussuchen, bei der die Dichtigkeit gewährleistet ist.