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Atemschutzmasken selber machen

Atemschutzmasken selber machen – 3 Varianten

Coronavirus Zeit und Maskenpflicht in den Geschäften und im Öffentlichen Nahverkehr! Die Menschen in Deutschland und Österreich wurden vor eine große Herausforderung gestellt. Der Gang zum Friseur und ins Nagelstudio ist nur noch mit Atemschutzmaske möglich. Das Problem ist: Nicht die Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen haben genügend Schutzmaterial, das zuverlässig gegen das Coronavirus schützt. Auf dem weltweiten Markt herrscht in Bezug auf FFP3 Masken und anderer Schutzausrüstung derzeit ein Notstand. Und dieser Notstand kann nicht bald beseitigt werden. Was noch bleibt ist das Selbstnähen von Alltagsmasken. Hier sind 3 Varianten, wie du schnell und vor allem günstig zu einer Alltagsmaske kommst, die nötig ist, dass du die Dienstleistungen bei Friseur etc. wahrnehmen kannst. Warum nicht Atemschutzmasken selber machen?

Atemschutzmasken selber machen, Variante 1

Hierzu benötigst du:

  • Zwei Stück Baumwollstoff von 20×25 cm
  • Nadel und Faden
  • zwei ca. 15 cm lange Gummibänder
  • ein Metallstreifen

Und so gehst du vor:

1. Lege dir die beiden Stoffstücke zurecht.
2. Fädle den Faden in die Nadel ein und nähe die beiden Stoffstücke zusammen, und zwar an drei Seiten. Bei der letzten, der vierten Seite, lässt du fünf Zentimeter offen. Fixiere dann den Faden, gehe dazu Stiche zurück.
3. Ziehe die Innenseite des Stoffes durch den ausgesparten, nicht zugenähten Bereich und drehe den Stoff von innen nach außen. Die beiden Enden des Materials werden wie durch Zauberhand unsichtbar.
4. Ziehe den Stoff und nähe ihn von der anderen Seite mit dem Faden zu. Dieses Mal sparst du keine fünf Zentimeter aus, sondern nähst alle vier Seiten komplett zu.
5. Über die Breite des Stoffstücks legst du drei Falten, die ca. ein Zentimeter tief sind. Befestige die einzelnen Falten mit Stecknadeln.
6. An den beiden Enden, an denen die Falten enden, nähst du die Falten fest.
7. Nun kommen die beiden ca. 15 cm langen Gummibänder zum Einsatz. Diese bringst du erneut mit Nadel und Faden an den beiden Seitenenden an.
8. Am oberen Rand kannst du noch einen kleinen Metallstreifen einnähen. Dies ist dann die Seite, die auf der Nase sitzen wird. Wenn du Brillenträger bist, wirst du für diesen Metallstreifen dankbar sein. Deine Brille beschlägt nicht, wenn du diesen Mund- und Nasenschutz mit einem Metallstreifen trägst.

Atemschutzmasken selber machen, Variante 2

Hierzu benötigst du:

  • Baumwollstoff
  • Bügeleisen
  • ein Metallstreifen
  • zwei Bänder

Und so gehst du vor:

1. Schneide dir ein Stück Baumwollstoff auf 17×34 cm aus.
2. Schneide danach zwei 2×17 cm große Streifen aus
3. Das große Stück Stoff halbierst du der Länge nach und bügelst es.
4. Und zwar bügelst du Falten in das Stoffstück.
5. Wiederhole das Darüber bügeln, solange bis die gesamte Oberfläche gleichmäßig
1. gefaltet ist bzw. die Falten nicht mehr rausgehen.
6. Fixiere danach die Falten mit Stecknadeln.
7. Fasse dann die Ränder mit den Stoffstreifen ein.
8. Führe dann am oberen Rand das Stück Metallstreifen ein.
9. Befestige die Bänder dann an der Maske.

Atemschutzmasken selber machen, Variante 3

Hierzu benötigst du:

  • Zwei Blätter Küchenpapierrolle
  • Ein Taschentuch
  • Schere
  • Klebeband
  • Lochstanzer
  • ein Metallstreifen
  • zwei Bänder

Und so gehst du vor:

1. Wasche deine Hände gründlich.
2. Der erste Arbeitsschritt ist, dass du zwei Blätter Küchenpapierrolle übereinander legst.
3. Lege das Taschentuch direkt obendrauf
4. Befestige die beiden Außenseiten mit Klebeband
5. Stanze Löcher in das Küchenrollenpapier
6. Befestige an der Oberseite der Maske den Metallstreifen. Diesen kannst du später dazu nutzen, um die Maske sehr gut an der Nase zu fixieren.
7. Durch die zuvor eingestanzten Löcher fädelst du zum Schluss die Bänder auf beiden Seiten.

Fazit: Atemschutzmasken selber machen, ist nicht schwer. Mit diesen Varianten klappt es gut.