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Atemschutzmasken – wie helfen Atemschutzmasken bei Corona?

Atemschutzmasken – wie helfen Atemschutzmasken bei Corona?

Derzeit ein sehr großes Thema ist die Frage: Wie gut hilft welche Art von Mundschutz im Kampf gegen das Coronavirus?

Nicht aus Angst, sondern weil es an vielen Orten vorgeschrieben ist, tragen die Menschen in Deutschland und in Österreich zwar keine professionellen, sprich geprüfte Atemschutzmasken bei Corona, sondern sogenannte Alltagsmasken. Von Experten wird hinsichtlich dieser Masken klargestellt, dass diese nicht den Träger vor einer Infektion schützen mit dem Coronavirus, wenn der Träger infiziert ist, dann schützt der Mund- und Nasenschutz andere Menschen vor der Infektion. Da jeder eine solche Maske tragen soll, wenn viele Menschen auf engem Raum zusammenkommen, schützt man sich gegenseitig. Und damit ist der Sinn und Zweck solcher Alltagsmasken erfüllt. Die Logik, die hinter der Maskenpflicht steckt, lautet somit: Wenn sich alle daran halten, dann sinkt das allgemeine Risiko eine Infektion. Sowohl in Österreich, wie in Deutschland, akzeptieren die meisten Menschen diese Maskenpflicht.

In vielen anderen Ländern, in asiatischen Ländern wie China, in Taiwan, in Singapur und vor allem in Japan, tragen die Menschen seit der letzten großen Epidemie im Zeitrahmen 2002/2003 Alltagsmasken.

Es gibt noch andere Atemschutzmasken bei Corona, die zurzeit dem medizinischen Personal vorbehalten sein sollen. Inwieweit schützt dieser Atemschutz? Es gibt hier Unterschiede:

1. OP Masken schützen Patienten
Bei einer OP Maske handelt es sich um einen einfachen Mundschutz. Die Maske ist aus einem dünnen Papiervlies hergestellt und wird in Operationssälen eingesetzt. Getragen werden sie dort von den OP-Ärzten, den Assistenten und den Pflegern bzw. der OP-Schwester. Ihr Schutzzweck ist der, dass der Patient, der auf dem Operationstisch liegt mit einer offenen Wunde vor Krankheitserregern geschützt werden soll, die die Mitglieder des Operationsteams durch Sprechen etc. in die Luft abgeben. Hustet ein Arzt oder eine Krankenschwester, verbleiben die meisten Tröpfchen in der Maske.

Dieser Schutz funktioniert natürlich, wenn diese OP Masken unter sterilen Bedingungen angelegt werden. Die meisten Ärzte, die länger als zwei Stunden operieren, tauschen die Maske nach zwei Stunden aus. Gegen die Coronaviren ist eine solche Maske wirkungslos.

2. Halbmasken
Einen effektiveren Schutz bieten sogenannte Halbmasken. Diese sind mit einem Filtereffekt ausgestattet. Getragen werden diese Masken von Handwerkern, wenn diese sich bei ihrer handwerklichen Tätigkeit gegen schädliche Stäube schützen müssen im Rahmen des Arbeitsschutzes. Diese Halbmasken, die auf als FFP Masken bekannt sind, gibt es in verschiedenen Schutzklassen.

FFP1 Masken
Die FFP1 Masken stellen zwar die niedrigste Schutzstufe der FFP Masken dar, sind von ihrer Wirksamkeit her besser als die einfachen OP Masken. Ein Schutz gegen das Coronavirus bieten diese Atemschutzmasken nicht.
Gedacht sind diese Schutzmasken eher für Tischler, da diese während ihrer Tätigkeit ständig dem Staub ausgesetzt sind.

FFP2 Masken
Einen höheren Schutz haben hier FFP2 Masken. Besagt deren Schutzklasse, das sie nicht gegen das Coronavirus schützen. Angesichts des Fehlens von Schutzausrüstung in Krankenhäusern und Pflegeheimen und sonstigen Einrichtungen hat das Robert-Koch-Institut die FFP2 Masken für die Verwendung in der Infektionsmedizin zugelassen. Die Masken dieser Schutzklasse sind auf dem Markt noch einfacher zu bekommen, als die FFP3 Masken. Die Verwendung von FFP2 Masken in der Infektionsmedizin sind unter Ärzten umstritten.

FFP3 Masken
Einen tatsächlichen Schutz gegen das Coronavirus bieten die FFP3 Masken. Diese schützen den Träger effektiv vor Tröpfchenaerosolen, vor Viren, vor Bakterien und vor Proteinpartikeln, ebenso wie vor Pilzen und Sporen. Angewandt werden diese Masken zur Behandlung von ansteckenden Patienten, bei denen Tuberkulose oder Masern diagnostiziert wurde. Eingesetzt werden diese Masken auf Quarantänestationen.

Nicht die Maske schützt
Gerade, wenn es um das Coronavirus geht, reichen dem Krankenhauspersonal für die optimale Versorgung der Betroffenen nicht FFP3 Masken. Die weitere persönliche Schutzausrüstung besteht aus Schutzbrille, Handschuhen und Schürze bzw. einem Plastikkittel oder –Overall. Die professionelle Entsorgung aller kontaminierten Einwegartikel ist wichtig, wie regelmäßiges Händewaschen, 20 Sekunden lang und mit Wasser und Desinfektionsmittel bzw. Seife. Die Krankenhausumgebung muss systematisch desinfiziert werden.