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Atemschutzmasken – wozu?

Atemschutzmasken – wozu?

Im professionellen Arbeitsbereich ist Atemschutz ein großes Thema. Abhängig von der Tätigkeit, kommt der Arbeiter mit einer Vielzahl von Substanzen in Kontakt, die die Gesundheit gefährden. Es kann sich um Bakterien handelt, die durch die Luft schweben, um Gas, Staub und Dampf. Verursacht werden diese Substanzen durch verschiedene Materialien in der Arbeitswelt. Hierzu gehören Lack, Holz, Stein, Metall und im pflegerischen Bereich sind es Aerosole, die von erkrankten Menschen abgesondert werden. Aktuell ein großes Thema sind die Aerosole der Coronaviren.

Eine Verwendung bzw. der Umgang mit bestimmten Substanzen ist nach dem Arbeitsschutzgesetz nicht zulässig. Vor allem im pflegerischen Bereich, beim Umgang mit Chemikalien können schwere Erkrankungen der Atemwege die Folge sein. Ein großes Feld beim Arbeitsschutz ist es, dass Atemwege und Lunge geschützt werden müssen.

Woher kann Atemschutz bezogen werden?
Dem Gesetz nach sind die Arbeitgeber verpflichtet den Arbeitnehmern den Atemschutz zur Verfügung zu stellen. Nicht die Zurverfügungstellung des Atemschutzes ist wichtig, sondern eine Einweisung in den richtigen Umgang damit ist im Gesetz geregelt. Das heißt, für die Beschaffung des Atemschutzes ist der Arbeitgeber zuständig. Es gibt Situationen, in denen sich der Arbeitnehmer um seinen Atemschutz kümmern muss.

Wie definiert sich Atemschutz?
Ein Atemschutz kann nach Arbeitsumgebung bzw. Tätigkeit verschiedenartig definiert werden. Das heißt, es können abhängig von der Arbeitsumgebung und von den Umständen verschiedene Modelle Atemschutz verwendet werden.

Die Umgebung für die Verwendung von atemluftunabhängigen Masken
Je nach Arbeitsumgebung kann bei einer Überschreitung von bestimmten Grenzwerten der Umgebungsluft ein angeschlossener Behälter nötig sein, um dem Arbeitnehmer Atemluft zur Verfügung zu stellen. Die Verwendung der Art der Masken hängt von der Umgebungsluft bzw. anderen Faktoren ab. Entsprechende Filter müssen hier bereitgestellt werden. Die Art der Filter hängt von der Umgebungsluft ab. Die Filter sind jeweils in der Lage bestimmte Substanzen zu filtern.

Die Masken Formen

Bei Atemschutzmasken werden verschiedene Formen unterschieden:

Halbmasken
Die Halbmasken sind weit verbreitet in vielen Berufsgruppen. Diese Masken bieten ein weites Sichtfeld. Das heißt, sie bedecken in der Regel den Mund und die Nase. Diese Masken können schnell angelegt und abgelegt werden. Geeignet sind diese Masken für kurzfristige Nutzungen.

Vollmasken
Diese Art von Maske bedeckt sowohl den Mund und die Nase und die Augen, das gesamte Gesicht. Vollmasken lassen sich schwerer anlegen und auszuziehen. Diese Masken eigenen sich gut für kurzfristiges Tragen.

Helme
Bei dieser Art von Atemschutz handelt es sich um Integralhelme. Entwickelt wurden diese für den Langzeiteinsatz, für Arbeiten, die längere Zeit dauern. Diese werden vor allem in Bereichen verwendet, wo mit gefährlichen Substanzen gearbeitet wird.

Atemschutz – Einsatz in welchen Bereichen?

Atemschutzmasken sind weit verbreitet, wenn man die Arbeitsbereiche anschaut. Es gibt hier fünf große Bereiche – die Medizin, das Handwerk, die Industrie, die Feuerwehr und die Gesellschaft.

1. Medizin
Von der Lernschwester über den Pfleger und die Stationsschwester bis zum Arzt im Krankenhaus über die Pflegekräfte in den Alten- und Pflegeheimen bis zum Verwaltungschef solcher Einrichtungen – jeder, der im Gesundheitswesen arbeitet, trägt täglich einen Atemschutz. Der Grund dafür ist, dass diese Menschen es mit anderen Menschen zu tun haben, die teils schwer krank sind und deren Krankheit ansteckend ist. Die gebräuchlichste Variante des Atemschutzes im Gesundheitswesen ist die Mundabdeckung. Es handelt sich hier um eher einfache Masken aus einem Textilmaterial, welches die Luft kurz filtern kann.

2. Industrie und Handwerk
Getragen wird ein Atemschutz von Arbeitern in der Industrie und von Handwerkern. Während es bei den Arbeitern in der Industrie häufig erforderlich, dass diese während ihrer kompletten Arbeitszeit einen Atemschutz tragen müssen, tragen Handwerker diesen, wenn sie mit gefährlichen Stoffen arbeiten. Die Bandbreite der Berufsgruppen, die einen Atemschutz tragen müssen laut Gesetz, ist groß. Hierzu zählen:

• Tischler
• Schlosser
• Maler
• Chemiker

Für Arbeiter in der Industrie und für Handwerker ist der Atemschutz ein wichtiger Teil ihrer persönlichen Schutzkleidung.

3. Feuerwehrleute
Rauch, Gas, gefährliche Güter und natürlich Feuer, das sind die Gefahren, denen sich ein Feuerwehrmann aussetzt, wenn er zum Einsatz fährt. Aus diesem Grund gibt es im Rahmen der Ausbildung einen Atemschutzlehrgang. Es sind nicht alle Feuerwehrleute, die unter Atemschutz ein brennendes Gebäude betreten können.

4. Gesellschaft
Im Zuge der Coronakrise wurde es erforderlich, dass jeder einen Nasen- und Mundschutz trägt, der in ein Geschäft, ein Supermarkt geht oder den Öffentlichen Nahverkehr nutzt. Für Menschen in einigen asiatischen Ländern war das Tragen von einem solchen Atemschutz vor Frühjahr 2020 obligatorisch und normal. In Japan zum Beispiel kam dies im Jahr 2003 auf, als eine Epidemie ausgehend von China die Welt in Atem hielt.