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Bieten Atemschutzmasken Schutz vor einer Grippe?

Bieten Atemschutzmasken Schutz vor einer Grippe?

Die Angst vor der dem Coronavirus führte bevor es zur Maskenpflicht in Geschäften und im Öffentlichen Nahverkehr kam, zu einem Ansturm auf Gesichts- und Atemmasken. Es wurden viele Masken in der Panik gekauft, die überhaupt nicht wirksam sind bzw. gegen Grippeviren schützen und nicht gegen das Coronavirus. Welche Masken sind geeignet? Sind es einfache Papiermasken? Eher nicht. Die Bundesanstalt für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz kennt die Antwort darauf. Ihre Entscheidung getroffen hat diese Behörde im Mai 2005, vor gut fünfzehn Jahren. Veröffentlicht wurde diese Entscheidung unter „Arbeitssicherheit bei Influenza im Hinblick auf den Atemschutz“. Dort heißt es unter anderem: „Die Ausbreitung der Grippe kann durch das Tragen einer Atemschutzmasken vor Grippe (durch den Patienten) oder zumindest durch Abdecken des Mundes verringert werden und Nase beim Husten / Niesen und beim Beobachten der Händehygiene.“

OP Masken erfüllen nicht die FFP1 Kriterien

Die letzten Wochen haben viele zu kleinen Experten in Sachen Atemschutzmasken gemacht. Entsprechende Informationen findet man im Internet. Viele wissen was Atemschutzmasken nach der FFP1-, der FFP2- und der FFP3-Schutzklasse ist. Entsprechend diesem Kenntnisstand heute von vielen, kann gesagt werden, dass OP Masken, wie man sie hin und noch kaufen kann die Kriterien einer Filterhalbmaske der FFP1 Maske erfüllen. haben OP Masken bzw. chirurgische Masken eine 95prozentige Filterwirkung gegen Bakterien. Festgelegt ist das in der entsprechenden EU-Norm. Es gibt für chirurgische Masken bzw. OP Masken keine Vorschrift zur Überprüfung der Gesamtleckage. Ob die Maske einen festen Sitz aufweist, wird nicht geprüft. Diese Masken sollen bei einer Operation schließlich vornehmlich den Patienten schützen, der auf dem OP-Tisch liegt. Der Träger der Maske wird durch diese Art von Maske nicht geschützt. OP Masken Modelle, die über einen modellierbare Nasenbereich verfügen und eng anliegen, haben eine schützende Wirkung für den Träger. Bei einer OP Maske handelt es sich um nichts anderes als um eine leichte Papiergesichtsmaske.

Im Vergleich dazu verfügen die Partikelfilter-Halbmasken (XXX FFP-Masken genannt) über eine spezifische Gesamtleckage. Diese bieten dem medizinischen Personal einen effektiveren Schutz gegen Viren und gegen Bakterien und damit gegen Grippeviren. Hier muss man hier unterscheiden zwischen den FFP1-, FFP2- und den FFP3 Masken. Einen effektiven Infektionsschutz vor dem Coronavirus bieten hier FFP3 Masken.

Welche FFP Maske wann tragen?
FFP1 Masken sind weniger geeignet für den Einsatz im medizinischen Bereich. Sie sind besser als die einfachen Papiermasken, die die Operateure im Operationssaal verwenden. FFP2 Masken erweisen da als wirkungsvoller, schützen nicht vor einer Infektion mit Grippeviren. FFP3 Masken sind ideal für den Einsatz für die Behandlung von Grippepatienten, und zwar ohne ein größeres Risiko einzugehen, dass man sich ansteckt.

Keine Erfahrungswerte vorhanden
Ob ein einfacher Mund-Nasenschutz oder eine Atemschutzmaske vor Grippe tatsächlich vor Influenza bzw. dem Coronavirus schützen kann, ist bisher noch unklar. Den bestmöglichen Schutz vor einer Infektion – das sollte dir klar werden – bietet eine FFP3 Maske. gibt es hier keinerlei klinischen Studien bisher, die belegen, dass eine solche Atemschutzmaske vor Grippe tatsächlich gegen eine Infizierung mit dem Coronavirus oder den Grippeviren schützen kann.

Es existieren hier Empfehlungen und Vermutungen. Die Entscheidung der Bundesanstalt für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz gehört hier zu den einzigen zurzeit tatsächlich rationalen Erkenntnissen, die es gibt.

Schutz durch OP Maske möglich?
Im Zuge der Pandemie stehen aktuell weder im ausreichenden Maße FFP2 – noch FFP3 Masken zur Verfügung. Die wenigen auf dem Markt verfügbaren Masken sollen dem Krankenhauspersonal und dem Pflegepersonal in Heimen vorrangig zur Verfügung stehen.

In dieser Not hat das Robert-Koch-Institut bekannt gegeben, dass sich die Normalbevölkerung mit dem Tragen von einer OP Maske schützen kann. Gemeint ist damit nicht die einfache Papiermaske. Diese sind einschichtig und schützen nicht. Was die Bevölkerung verunsichert ist, dass das Robert-Koch-Institut zwar die Empfehlung gegeben hat OP Masken tragen zu können statt überhaupt keiner Maske, bisher noch keine Daten über die Schutzwirkung einer solchen Maske außerhalb der medizinischen Versorgung vorliegen in Form von Studien. Aus diesem Grund besteht die Gefahr, dass sich die Menschen, die eine solche OP Maske tragen, sich fühlen, es überhaupt nicht sind. Aus diesem Grund sollten die sonstigen Maßnahmen, die zur Vermeidung einer Ansteckung mit dem Coronavirus beitragen können, nicht vernachlässigt werden.

Allgemeine Hygieneregeln analog des Nationalen Pandemieplan

  • Hier zur Erinnerung, die Hygieneregeln, an die du dich halten solltest:
  • Vermeide das Berühren von Augen, Mund und Nase.
  • Verwende zum Nase putzen Einmaltaschentücher
  • Entsorge die Einmaltaschentücher umgehend in einem geschlossenen Behältnis.
  • Lüfte täglich (Durchzug)
  • Wasch dir gründlich die Hände, wenn du Personenkontakte hattest, auch wenn es der Briefträger war, der dir ein Päckchen übergeben hat.
  • Wasch dir gründlich die Hände vor der Nahrungsaufnahme.
  • Wasch dir gründlich die Hände nach der Nutzung der Sanitäranlagen, auch wenn es in deinem eigenen Haus ist.
  • Sondere dich oder andere Personen in deinem Haushalt ab, wenn sie eine Grippe haben.
  • Gehörst du einer Risikogruppe an, bleibe am besten zu Hause, lass dir den Einkauf nach Hause bringen und verlasse das Haus wenig wie möglich.
  • Vermeide engen körperlichen Kontakt mit erkrankten Personen.
  • Verzichte auf den Besuch von Kaufhäusern, von Märkten und meide andere größere Menschenansammlungen.
  • Trage einen Mund-Nasen-Schutz