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Nutzungsdauer und Haltbarkeit von Atemschutzmasken und Filtern

Nutzungsdauer und Haltbarkeit von Atemschutzmasken und Filtern

Atemschutzmasken Nutzungsdauer und Haltbarkeit
Es besteht kein Zweifel daran, dass ein Atemschutz in vielen Situationen wichtig ist. In Zusammenhang mit dem Tragen von einem Atemschutz und entsprechenden Filtern stellt sich eine Reihe von Fragen. Hierbei geht es um die maximale Tragezeit und um die Haltbarkeit, wie auch um die Frage, wann ein Atemschutz und Filter überhaupt angewandt werden sollte oder muss.

Eine Rechtsgrundlage, die einen festen Zeitraum definiert, wie lange ein Atemschutz getragen werden kann oder sollte bzw. kann, gibt es nicht. Das heißt, über die eigentliche Atemschutzmasken Nutzungsdauer gibt es keine Anhaltspunkte. Das Atemschutzgesetz gibt Auskunft über die Dauer und über die Haltbarkeit der Atemschutzmaske. Zur Orientierung für Arbeitgeber und Arbeitnehmer ist auf der Verpackung einer Atemschutzmaske das Verfallsdatum aufgedruckt. Dies gilt für die dazugehörenden Filter.

Wann ist ein Atemschutz anzuwenden

Über eine Atemschutzmasken Nutzungsdauer wird viel gesprochen. Es gibt hierzu Angaben durch den Gesetzgeber, die umgesetzt werden müssen von den Anwendern bzw. den Nutzern. Hierzu gehört:

  • Es darf kein Staub entstehen
  • Es müssen staubarme Materialien verwendet werden
  • Es sollte in möglichst geschlossenen Anlagen gearbeitet werden
  • Der Staub ist möglichst am Entstehungsort abzusaugen
  • Es sind Absauganlagen zu installieren, die regelmäßige gewartet und optimiert werden müssen
  • Die Arbeitsräume müssen ausreichend belüftet werden
  • Abfall muss sofort und staubfrei entsorgt werden
  • Arbeitsplätze müssen regelmäßig gereinigt werden
  • Die Arbeitskleidung ist sauber zu halten

Die Bedingungen im Arbeitsumfeld werden zu diesem Zweck geprüft. Dafür ist es nötig, dass der Arbeitgeber die nötigen Voraussetzungen für das Arbeitsumfeld schafft. Das heißt, dass Arbeitsverfahren anzuwenden bzw. zu entwickeln sind, die möglichst wenige Gefahren zulassen. Der Arbeitnehmer sollte möglichst kurz den Gefahren ausgesetzt werden, für die er Atemschutz benötigt wird. Der Arbeitgeber muss darüber hinaus dafür Sorge tragen, dass der Arbeitnehmer in die Verwendung der persönlichen Schutzausrüstung inklusive der Atemschutzmaske eingewiesen wird.

Wie lange hält der Filter?
Wie lange ein Filter für eine Atemschutzmaske hält bzw. genutzt werden darf, wenn er noch originalverpackt ist, darf solange verwendet werden, solange das aufgedruckte Verfallsdatum auf der Verpackung nicht überschritten wurde. Bei einem Partikelfilter ist davon auszugehen, dass die Haltbarkeit bei zehn Jahren liegt. Fünf Jahre indes werden für Gasfilter von den Herstellern vorgegeben. Die Haltbarkeit gilt natürlich dann, solange der Filter intakt ist. Für den Fall, dass die Versiegelung defekt ist, darf der Filter nicht mehr verwendet werden.

Davon hängt die Nutzungsdauer ab
Die Nutzungsdauer von einem Filter hängt allerdings von vielen Faktoren ab. Hierzu gehören

  • die Filterklasse
  • die Umgebungsbedingungen
  • und die Passform zur Atemschutzmaske

Ein kompliziertes Thema sind die Umgebungsbedingungen. Hierzu gehört nämlich der Luftstrom. Das heißt, der individuelle Nutzergebrauch. Wie hoch die Konzentration der Verunreinigung ist, spielt bei der Nutzungsdauer von einem Filter ab. Luftfeuchtigkeit und die Temperatur spielen hier eine Rolle.
Gas- oder Kombinationsfilter sollten ausgetauscht werden, wenn der Nutzer einen Geruch wahrnimmt oder es zu einer Reizung kommt oder der Nutzer einen komischen Geschmack im Mund hat, wenn er den Filter genutzt hatte. Partikel- und / oder kombinierte Filter sollten ausgetauscht werden, wenn der Atemwiderstand zunimmt.

Wie lange kann oder darfst du eine Atemschutzmaske tragen?
Die Nutzungsdauer von Atemschutzmasken und Filtern kann anders definiert werden – und zwar in Bezug auf den allgemeinen Arbeitsschutz. Das heißt, wie lange es dir zum Beispiel zumutbar ist, dass du bei der Arbeit einen Atemschutz mit Filter trägst, weil du mit gefährlichen Substanzen in Berührung kommst.
Hier gelten natürlich Tragefristen. Diese sind abhängig von den Betriebsbedingungen. Es gibt hier eine auf den Menschen bezogene

  • Verschleißzeit (TD)
  • eine obligatorische Regenerationszeit (ED)

Einbezogen werden muss hier noch das Schadensrisiko des Arbeitnehmers.