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Wo Atemschutzmasken kaufen?

Wo Atemschutzmasken kaufen?

In verschiedenen Geschäften und in Onlineshops kannst du Atemschutzmasken kaufen. Hierzu gehören vor Ort Drogerien und Baumärkte sowie Apotheken. Hier eine kleine Auflistung, wo du Atemschutzmasken kaufen kannst:

Drogerien:

  • DM
  • Müller
  • Rossmann

Baumärkte:

  • Toom
  • Globus
  • Hornbach
  • Hagebau
  • OBI
  • Hellweg
  • Bauhaus

Apotheken:

  • Pinguin
  • Europa
  • Alpha
  • Burg
  • Delphin
  • Kronen

Sowie in unzähligen Onlineshops.

Anforderungen bei der Herstellung
Wenn du Atemschutzmasken kaufen oder einen Mund-Nasen-Schutz erwerben möchtest, solltest du wissen, welche Anforderungen diese erfüllen müssen. Die Produkte, die auf dem Markt sind, erfüllen die Anforderungen der Prüfunternehmen und Verordnungen der EU, sodass sie in der EU verkauft werden dürfen.
Die Nachfrage nach medizinischer Schutzkleidung war der Coronakrise groß. Hier ist für dich ein Überblick über die rechtlichen Rahmenbedingungen und die vorgegebenen Schutzniveaus für diese Masken. Du erfährst hier, welche Teststandards nötig sind, damit Hersteller eine Verkaufserlaubnis für ein solches Produkt erhalten:

PSA-Verordnung (EU) 2016/425
Diese EU-Verordnung wurde 1989 durch die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) in erster Auflage als Richtlinie 89/686 / EWG verabschiedet. Diese befasste sich mit der Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten der EU was die
Persönliche Schutzausrüstung (PSA) angeht. Die Richtlinien legten die Mindestanforderungen fest, welche die Hersteller von Atemschutzgeräten erfüllen müssen, damit ihr Produkt auf dem europäischen Markt zugelassen wurde. Festgelegt wurde, dass die Masken auf der einen Seite ihren Nutzer die sauberste Luft liefern, die zum Atmen nötig ist und auf der andren Seite, dass das Sichtfeld des Nutzers wenig wie möglich einschränken sein darf. Diese Verordnung wurde im Jahr 2016 schließlich ergänzt und als Verordnung 2016/425 veröffentlicht. Diese Verordnung ersetzte die Richtlinie 89/686 / EWG.
Eingeführt wurde 2016 mit der Veröffentlichung der PSA-Verordnung die Verpflichtung der Hersteller, dass jedes neue Produkt eine Konformitätserklärung benötigt. Die Verordnung verpflichtet dann den Hersteller, den Verkäufer und den Importeur.

Darüber hinaus klassifiziert diese Verordnung die Schutzmasken der höchsten PSA-Kategorien. Festgelegt ist darin, dass jedes Produkt von einem unabhängigen Prüflabor eine Typprüfung durchlaufen muss bevor das Produkt die CE-Kennzeichnung erhält. Diese CE-Kennzeichnung muss dann auf der Verpackung angebracht werden. Erst wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind, kann das Produkt auf dem europäischen Markt verkauft werden.

DIN EN 149: Atemschutzgeräte – Filtrierende Halbmasken
Eine wichtige DIN ist die DIN EN 149. Diese regelt die Atemschutzmasken, die für verschiedene Arbeiten benötigt werden. Es handelt sich um die sogenannten Partikelmasken, die nicht den Mund, sondern die Nase umschließen. „Gesichtsfilterung“ – oder FFP – ist die Bezeichnung dieser Atemschutzmasken, die in dieser DIN beschrieben werden. Spezifiziert sind in dieser DIN drei Schutzklassen. Und zwar FFP1, FFP2 und FFP3. Höher die Schutzklasse von ihrer Bezeichnung her ist, umso größer ist ihre Schutzwirkung. Die höchste Schutzklasse FFP3 schützt sowohl vor toxischen Substanzen, wie für Tröpfchenaerosolen, wie Viren und Bakterien und damit vor dem Coronavirus. Bei diesen Atemschutzmasken handelt es sich um Halbmasken.

DIN EN 143 und DIN EN 14387: Partikel- und Gasfilter
Zu diesen Halbmasken gibt es Filter. Diese können in den Masken verwendet werden. Zu den Filtern gibt es eine Reihe von Teststandards, die in der DIN EN 143 und der DIN EN 14387 beschrieben werden. Diese DIN wurde aktualisiert. Die DIN EN 14387 kommt dann zur Anwendung, wenn die Atemschutzmaske mit Filter nicht vor Partikeln schützt, sondern vor giftigen Gasen. In der DIN EN 14387 sind somit die Gasfilter beschrieben von ihren Bestimmungen und ihren Prüfverfahren her.

DIN EN 14683: Medizinische Gesichtsmasken
Der einfache Mund- und Nasenschutz (kurz: MNS) ist gängig und weit verbreitet. Viele Menschen nutzen ihn, zum Beispiel im Einzelhandelsverkauf und in vielen asiatischen Ländern ist ein solcher Mund- und Nasenschutz häufig anzutreffen. Beim Infektionsschutz spielt ein solcher Mund- und Nasenschutz eine wichtige Rolle. von Krankenhauspersonal und Personal in Alten- und Pflegeheimen wird diese Art von Atemschutzmaske getragen. Die DIN wurde erstmals 2006 veröffentlicht und enthält die verschiedenen Anforderungen, die an MNS gestellt wird und die Vorgaben für die damit verbundenen Tests.

Schnelltests im Zug der Corona-Pandemie
Als sich am 13. März 2020 abzeichnete, dass der Coronavirus Europa im Griff hat, kündigte die Europäische Kommission an, dass sie für zwölf Monate beginnend mit dem 13. März 2020 eine vorübergehende Erleichterung des Marktzugangs für Atemschutzgeräte in Kraft setzt. Das Ziel dieser Maßnahme ist es seither, dass Prüfverfahren für neue Atemschutzprodukte beschleunigt werden. Ein weiteres Ziel ist es, dass in naher Zukunft ausreichende Notreserven an Atemschutzmasken zur Verfügung stehen. Nach wie vor ist für den Verkauf von diesen Produkten in der EU eine Konformitätserklärung gemäß der PSA-Verordnung und eine Prüfung gemäß DIN EN 149 erforderlich. Das beschleunigte Testverfahren wurde in Deutschland umgehend umgesetzt. Zuständig für ein beschleunigtes Testverfahren ist die Zentralstelle für Sicherheitstechnik (ZLS). Involviert sind zwei renommierte deutsche Forschungsinstitute. Diese erhielten die Aufforderung ein Prinzip zum Testen von Pandemiemasken zu entwickeln. Dieses wurde am 23. März 2020 herausgegeben.

Prüflabore für Atemschutzmasken und Mundschutz
Da die Nachfrage nach Atemschutzmasken und einfachem Mundschutz im Zuge der Coronakrise zugenommen hat weltweit, haben auf dem Markt etablierte und neue Hersteller reagiert und neue Produkte entwickelt. Die Suche nach entsprechenden Prüflaboren, die nach der PSA-Verordnung und DIN EN 149 die Produkte prüfen, kann in einem akkreditierten Prüflabor stattfinden.